• Übelkeit 

Getränk (zB warmer, leicht gesüßter Tee in Thermoskanne) und Snack (Brot/Zwieback/Knäckebrot/Keks) ans Bett und direkt vor dem Aufstehen essen

Ausprobieren, ob warme Speisen besser vertragen werden -> zB Suppe statt Salat

Ingwer kann hilfreich wirken zB als Tee, als süßer Snack, als Gewürz in Speisen oder auch in Kapselform. 

Letztendlich entscheidet immer die Schwangere, was ihr gut tut und sie als hilfreich empfindet. 

Daher generell die Schwangere dazu anregen, herauszufinden und zu experimentieren was ihr gut tut.

Darüber hinaus ärztlich abklären lassen:
Erhöhung der Vitamin B6 Zufuhr, Homöopathie, Akupunktur, Schulmedizin (Tabletten/Zäpfchen). Auch ein Check der Schilddrüse ist ratsam. Im Extremfall Infusionen (Elekrolyse/Flüssigkeit/B6) -> zuhause oder kurzzeitiger stationärer Aufenthalt im KH. 

 Unbedingt differenzieren: (leichte) Übelkeit (Emesis Gravidarum) von der extremen Form: Hyperemesis gravidarum 

 

  • Rückenschmerzen

Auf ausreichend Bewegung achten, die für den Körper wohltuend ist zb Schwimmen, Yoga, Cantienica 

Wärme kann wohltuend sein

Entspannungen lösen und vorbeugen: manuelle Therapie / Massagen (Osteopathie/Physiotherapie) 

Akupunktur 

 

  • Müdigkeit

Ausreichend Schlaf. Nicht dagegen ankämpfen, sondern sich soviel Ruhe, Entspannung, Pausen, Mittagschlaf, frühere Schlafenszeit ermöglichen wie möglich. Helfen kann hier ein sensibles Gespräch hinsichtlich Umdenken/ Loslassen der „alten“ Leistungsfähigkeit / noch stärkeres Einlassen auf die momentane Situation und auch auf die künftige (Schlafmangel mit Baby). 

Lebensmittel wählen, die Kraft geben und stärken zB die sogenannte Kraftsuppe. 

Im Zusammenhang mit starker Müdigkeit den Kreislauf checken lassen. Ebenso im Blick behalten, ob hinter der Müdigkeit auch eine grundlegende Erschöpfung (Unterstützung im Alltag?) bis hinzu depressiven Tendenzen stecken kann. 

Gynäkolog*innen können  zeitweise krankschreiben oder ein Beschäftigungsverbot aussprechen. 

 

  • Wassereinlagerungen

In gewissem Umfang normal und unbedenklich. Keine ausschwemmenden Maßnahmen ergreifen. Unbedingt ärztlich überprüfen lassen, ob die Ödeme im Zusammenhang mit Präeklampsie oder Gestose stehen. 

Eine hilfreiche Mahlzeit könnte hin und wieder sein: gesalzene Kartoffeln mit Quark (Zufuhr von Salz und Eiweiß)

 

  • Verstopfung

Ballaststoffreiche Ernährung (zB Vollkorn, Kleie, Leinsamen)

Trockenobst (Backpflaumen, Aprikosen, Datteln, Aprikosen, Feigen bspw einweichen und auch das Einweich-Wasser mit verwerten) 

Lebensmittel reduzieren, die Verstopfung begünstigen können. 

Ausreichend Bewegung. 

Ggf Eisenpräparat auf Verträglichkeit überprüfen

 

  • Kreislaufprobleme

Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Viel Bewegung an der frischen Luft. 

Kompressionsstrümpfe können unterstützend wirken. Kühle Bäder für Füße oder Unterarme kann den Kreislauf in Schwung bringen.